Zusatzverkauf auf der digitalen Speisekarte: Portionen, Extras und Beilagen
Wie Sie mit sinnvollen Portionsgrößen, Extras und Ergänzungen auf Ihrer QR-Speisekarte den durchschnittlichen Bonwert steigern, ohne Gäste zu bedrängen.
Eine gute Servicekraft fragt im richtigen Moment: „Darf es noch eine Beilage dazu sein?“ Auf einer QR-Speisekarte fragt niemand, es sei denn, Sie bauen diese Frage in die Karte ein. Gut gemacht steigern Portionen, Extras und Ergänzungen den durchschnittlichen Bonwert und machen Gäste zufriedener, weil sie genau das bekommen, was sie wollten. Schlecht gemacht wird die Bestellung zum endlosen Formular.
Beginnen Sie mit Portionsgrößen
Portionsgrößen sind der einfachste Zusatzverkauf, weil sie sich wie eine Wahl anfühlen und nicht wie ein Verkaufsgespräch. Klein, normal und groß oder halbe und ganze Portion: Wer wenig Hunger hat, bestellt ohne schlechtes Gewissen, und wer viel Hunger hat, zahlt etwas mehr. Setzen Sie die Preisstufen nachvollziehbar: Kostet zum Beispiel eine normale Suppe 6, wirkt eine große für 7,50 fair, für 9 dagegen wie eine Falle.
In QR Menu Manager werden Portionen und Optionen direkt am Produkt hinterlegt. So hat jede Größe einen klaren Preis, und die Küche sieht genau, was bestellt wurde.
Extras, die Gäste wirklich wollen
Extras funktionieren, wenn sie das Gericht verbessern, das der Gast ohnehin gewählt hat. Denken Sie an das, wonach sowieso oft gefragt wird: extra Käse, eine zweite Soße, ein Spiegelei auf dem Burger, Haferdrink im Kaffee. Das sind Ihre ersten Optionsgruppen.
- Halten Sie jede Gruppe kurz, ideal sind drei bis sechs Auswahlmöglichkeiten.
- Zeigen Sie den Preis jedes Extras direkt neben dem Namen und verstecken Sie ihn nicht bis zur Kasse.
- Trennen Sie Pflichtangaben (Garstufe, Beilage) von optionalen Wünschen (zusätzliche Toppings).
- Setzen Sie sinnvolle Grenzen, etwa höchstens drei zusätzliche Toppings.
- Verwenden Sie klare Namen, die Gäste verstehen, keine internen Küchenkürzel.
Ergänzungen und passende Kombinationen
Denken Sie über das Gericht hinaus in Kombinationen: ein Dessert zum Kaffee, ein Getränk zum Mittagsangebot, Brot zur Suppe. Nennen Sie die Kombination in der Beschreibung des Hauptgerichts oder legen Sie ein einfaches Menü-Produkt mit eigenem Preis an. Bleiben Sie relevant: Wer einen Salat bestellt, braucht keinen Krug Bier angeboten zu bekommen.
Überfordern Sie Ihre Gäste nicht
Jeder zusätzliche Schritt und jede Frage ist ein Moment, in dem ein Gast aufgibt und lieber die Bedienung heranwinkt. Hat ein Gericht mehr als zwei oder drei Optionsgruppen, fragen Sie sich, welche wirklich nötig sind. Voreinstellungen helfen: Wählen Sie die häufigste Beilage vor, damit die meisten Gäste einfach weitertippen können.
Kombinationen über die Zeit testen
- Notieren Sie Ihren aktuellen durchschnittlichen Bonwert aus den WooCommerce-Bestellungen einiger Wochen.
- Fügen Sie eine einzige Extragruppe oder Kombination hinzu oder ändern Sie sie.
- Beobachten Sie den Bonwert und wie oft das Extra gewählt wird.
- Entfernen Sie Extras, die niemand wählt; sie sorgen nur für Unruhe.
Zusatzverkauf auf einer digitalen Karte heißt nicht, Gäste auszuquetschen, sondern ihnen ein besseres Essen leicht zu machen. Beginnen Sie mit Portionen, ergänzen Sie die Extras, nach denen ohnehin gefragt wird, und lassen Sie Ihre Bestelldaten entscheiden, was bleibt.
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