Barrierefreie QR-Speisekarte: So erreicht Ihr Menü wirklich jeden Gast
Praktische Schritte zu einer barrierefreien QR-Speisekarte: gut lesbare Schrift, starker Kontrast, Alternativtexte für Fotos, klare Struktur und eine gedruckte Karte als Reserve.
Eine QR-Speisekarte sollte für alle am Tisch funktionieren, auch für Gäste mit Sehschwäche, Farbenblindheit, zittrigen Händen oder wenig Erfahrung mit dem Smartphone. Barrierefreiheit gilt oft als technisches Extra, doch das meiste beruht auf einfachen Gestaltungsgewohnheiten. Wenn Sie es richtig machen, wird die Karte für alle Gäste einfacher, nicht nur für diejenigen, die es am dringendsten brauchen.
Text gut lesbar machen
Kleiner, hellgrauer Text auf weißem Grund ist das häufigste Barrierefreiheitsproblem digitaler Speisekarten. Verwenden Sie eine Schriftgröße, die ohne Zoomen angenehm lesbar ist, und prüfen Sie, ob die Seite auch dann noch funktioniert, wenn ein Gast die Schrift in den Handy-Einstellungen vergrößert. Wählen Sie eine schlichte Schrift mit ausreichend Abstand und halten Sie die Zeilen kurz. Vermeiden Sie ganze Abschnitte in Großbuchstaben oder Kursivschrift, denn beides ist schwerer zu lesen.
Auf starken Kontrast achten
Text muss sich deutlich vom Hintergrund abheben, besonders in schummrigen Gasträumen oder auf sonnigen Terrassen. Dunkler Text auf hellem Grund ist die sicherste Wahl. Seien Sie vorsichtig mit Text über Fotos; wenn es nicht anders geht, legen Sie eine einfarbige Fläche dahinter. Preise, Allergenhinweise und Schaltflächen verdienen dieselbe Aufmerksamkeit wie die Namen der Gerichte.
Fotos mit Alternativtext beschreiben
Gäste, die einen Screenreader nutzen, sehen Ihre Fotos nicht, können aber eine kurze Beschreibung hören. Ergänzen Sie jedes Produktbild um einen Alternativtext, der sagt, was auf dem Teller liegt, zum Beispiel „gegrillter Lachs mit Zitrone und grünem Salat“. Bleiben Sie sachlich und knapp. Rein dekorative Bilder brauchen keine Beschreibung. In QR Menu Manager sind Produkte WooCommerce-Produkte, ihre Fotos liegen also in der WordPress-Mediathek, wo Sie für jedes Bild einen Alternativtext hinterlegen können.
Eine klare Struktur schaffen
Eine klare Struktur hilft Screenreader-Nutzern und allen anderen. Verwenden Sie echte Überschriften für Kategorien, halten Sie eine einheitliche Reihenfolge ein und beschriften Sie Schaltflächen und Links so, dass klar ist, was sie tun. Tippflächen sollten groß genug für den Daumen sein und Abstand zueinander haben.
- Verlassen Sie sich nicht allein auf Farbe: Ein roter Punkt für scharf oder ein grünes Etikett für vegetarisch braucht zusätzlich ein Wort oder ein klares Symbol mit Textbeschriftung.
- Schreiben Sie Allergeninformationen in Worten aus, nicht nur als Symbole.
- Reduzieren Sie Pop-ups und automatisch startende Inhalte auf ein Minimum, da sie Screenreader verwirren.
Halten Sie eine gedruckte Karte bereit
Manche Gäste werden immer Papier bevorzugen oder darauf angewiesen sein, sei es wegen ihrer Augen, eines leeren Akkus oder einfach aus Gewohnheit. Halten Sie eine gedruckte Karte bereit, idealerweise auch in Großdruck, und sorgen Sie dafür, dass Ihr Team sie ganz selbstverständlich anbietet. Ein freundlicher Satz auf dem Tischaufsteller wie „Gedruckte Speisekarte gern auf Anfrage“ erspart Gästen die unangenehme Nachfrage.
QR Menu Manager läuft in Ihrem eigenen WordPress und nutzt Header und Footer Ihres Themes. So können Sie Ihre Speisekarte denselben Barrierefreiheitsprüfungen unterziehen wie den Rest Ihrer Website. Kleine Verbesserungen, Schritt für Schritt umgesetzt, machen Ihre Karte für jeden Gast einladender.
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